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Auto: Neuer Mazda3 MPS |
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Die selbstbewusste Racing-Maschine Party-Screen unterwegs mit dem neuen Mazda3 MPS
Seine Wurzeln aus Fernost, kann und will er nicht verbergen. Der neue Mazda3 – besonders in der auf extreme Sportlichkeit getrimmten MPS Version, schmückt er sich mit einer Optik, bei der man sich direkt in den Kinostreifen „Tokyo Drift“ aus der Reihe „The Fast and the Furious“ versetzt fühlt. Und bei der man nach dem Einsteigen zum „Drift King“ mutiert. Vom kurzen Tagtraum zurück zu den Fakten.
Als wir beim Autohaus Mössner in Hechlingen, welches uns den Testwagen zur Verfügung gestellt hat, an einem Freitag im Mai vom Hof rollen, haben wir noch die gut gemeinte Warnung des Junior-Chefs Tobias im Ohr: „Geht sorgsam mit dem Teil um, da kann man die Reifen innerhalb kürzester Zeit runter schrubben“. Wohl wahr, bei 260 PS und bis zu 380 Newtonmetern Drehmoment, die der eingebaute 2,3 Liter Turbo-Benziner entfaltet und über die Vorderachse auf die Straße bringen will. Zwar sind Traktionskontrolle und mechanische Differenzialsperre mit an Bord, aber nutzt man die Leistung komplett aus, sollte man schon mit festen Griff am Lenkrad und Konzentration zu Werke gehen, denn die hier wirkenden Kräfte sind enorm und wollen wohl kontrolliert sein. Dafür geht es dann von 0 auf 100 in 6,1 Sekunden. Sagt der Hersteller, das Bauchgefühl sagt „wow!“. Auch bei ohnehin schon hohem Tempo hat man immer das Gefühl, dass der MPS mit Leichtigkeit noch einmal nachlegen kann. Erst bei 250 km/h ist dann endgültig Schluß.
Auf dem Weg dorthin kann man als spritziges Detail, auf der zwischen Tacho und Drehzahlmesser platzierten Ladedruckanzeige, die „Arbeit“ des Turbos mit verfolgen. Gas- und Kupplung sind sehr sensibel, was einerseits gut ist, andererseits in der Eingewöhnungsphase schnell dazu führen kann, dass man die Drehzahl ungewollt stark hochschnellen lässt.
Besonders lobenswert ist das exzellente Preis-Leistungs-Verhältnis. So schlägt z.B. der 50 PS schwächere Golf GTI bei fünf Türen schon in der Basisversion mit 750€ mehr zu Buche. Beim Mazda sind in der MPS Variante für 27.490€ zudem auch schon größere Alu-Räder, Teilledersitze und beispielsweise der Spurwechselassistent „RVM“ inklusive. Für nur ca. 3.000€ kann man sogar noch ein Bose Soundsystem, die Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Spracherkennung, Bi-Xenon-Scheinwerfer, adaptive Kurvenlichter, das Schlüssellose Zugangs- und Startsystem, sowie ein Navi ergattern. Der Bilderschirm des letzteren wirkt, das müssen wir anmerken, allerdings etwas unvorteilhaft über die Mittelkonsole gepfercht und dürfte ruhig ein Stückchen größer sein. Trotzdem, viele Gimmicks für wenig Geld!
Teuer wird es allerdings beim Ausflug an die Zapfsäule. Zum einen weil es den Japaner nach Super Plus dürstet, zum anderen weil man eben davon jede Menge verbraucht. Um auf die Werksangabe von kombiniert 9,6 Liter zu kommen, müsste man sich einen Fahrstil aneignen, bei den man getrost auf die vielen PS verzichten könnte. Allgemein hat man in diesem Punkt noch nicht ganz zu den deutschen Fabrikaten aufgeschlossen. Deshalb unser Tipp, wer zu Gunsten der Kosten darauf verzichten kann einen Super-Sportler in der Garage stehen zu haben, sollte einen Blick auf den normalen Mazda3 werfen. Der ist je nach Motorisierung deutlich sparsamer im Verbrauch und brilliert mit einem günstigen Einstiegspreis ab knapp 17.000€. Da die Qualität darunter aber nicht leiden musste, platziert er sich schon in den letzten Jahren erfolgreich im Golf-Segment.
Das Gesamtfazit: Aus dem unscheinbaren Kraftpaket des ersten Mazda3 MPS ist nun eine selbstbewusste Racing-Maschine geworden, die mit großen Lufteinlässen, ausladenden Seitenschwellern, sowie auffälligem Heckspoiler zeigt, was sie hat. Und die einen günstigeren Preis pro PS ansetzt, als es alle andren Hersteller in der Kompaktklasse schaffen - mit der Option auf ebenso preiswerte Sonderausstattungen. Trotzdem gibt es eigentlich nichts zu meckern, wenn man davon absieht, dass der Motor zumindest im Wettlauf um den geringsten Verbrauch noch zulegen könnte. Power hat er schließlich schon genug. Wohl selbst für Auto-Film-Helden wie Vin Diesel.
Fotos: Stefan Pendelin für Party-Screen | Testfahrer: Jonas Härtfelder, Markus Egerer Mit freundlicher Unterstützung von: www.autohaus-moessner.de - Autohaus Mössner in Hechlingen

Fotos des Mazda3 MPS im Fränkischen Seenland...







Autor: Markus (M.E.) || Datum: 13.07.2010 - 10:38
|| Views: 1104 || |
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PiMP_Pete
28.07.2010 17:23 Uhr
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also ich weiß net
eigtl bin ich ja großer fan von japanischen turboobombern
aba der hier gefällt mir vom design her garnicht...
un als neuwagen erst recht nicht
für des geld nen schönen gebrauchten 350z dann passt die sache |
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großholz
23.07.2010 22:17 Uhr
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boa cool ey den kauf ich mir man.......... |
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großholz
17.07.2010 00:37 Uhr
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@ Dallo,
Ja sry war ein kleiner schreibfehler.
Audi A3 Sportback.
Allerdings muss ich euch recht geben, einen A3 bekomme ich mit sicherheit nicht mit 260 PS für 27.500€ aber habe nicht so einen extremen Wertverlusst, trotz allem ein sehr gelungener Japaner. |
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Dallo
16.07.2010 16:40 Uhr
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Wie ernst kann man jemand nehmen, der das Teil "Sportspack" schreibt? das heißt "Sportback". Auch sonst hinkt der Vergleich doch gewaltig.
Mehr PS für so "wenig" Geld wirste kaum wo anders finden.
Allerdings is der Wertverlust mit Sicherheit auch enorm. Ich würde mir da eher nen gebrauchten 130i oder so kaufen, für das Geld, aber das is sicher Geschmackssache.
Ansonsten: schöne Bilder, danke auch dafür, dass ihr mal KEIN VW Fabrikat getestet habt. |
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Kitsune
16.07.2010 15:43 Uhr
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Was soll den der Vergleich mit dem Preis des A3?
Für den Preis was der 260 PS Mazda mit vielen Extras kostet, bekommst du gerade mal nen 140PS TDI in der Grundausstattung!
Der MPS ist echt ein schönes Auto, nur das Heck mit dem komsichen Dachspoiler finde ich nicht so gut gelungen. |
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Kitsune
16.07.2010 10:35 Uhr
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Schönes Auto aaaaber,
habt ihr schon mal die Mittelkonsole angesehen?
75% daraus sehen dem Honda Civic sehr ähnlich, die Klimaregler ähneln sehr stark dem Golf 6.
Was allerdings mich stört ist der Preis,
für dieses Geld bekommt man ohnehin einen Audi A3 2.0TDI Sportspack. |
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