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23.07.2010, 07:24 Uhr
wolfi1983 
Partyanimal
Beiträge: 421
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Hallo, Ich musste mich ja im "Raucherthread" teilweise aufs übelste beschimpfen lassen, insbesondere, was meine Prognosen bezüglich "Wer ist der nächste" betraf.
Tja. dann schlag ich heute früh die Zeitung auf und lese sowas ( man beachte insbesondere die Parallelen zum Raucherthread ( Es gibt "Studien") und insbesondere die letzte Zeile:
Nur damit ich nicht mißverstanden werde: Ich halte das natürlich für falsch, aber es zeigt: Die Gesundheitsfanatiker sind fast schon unaufhaltsam auf dem Vormarsch.
( Am besten gefällt mir "Jacobs University" - sind das nicht die Kaffee-Kasper? )
-------------------------------------- Gesundheitsschädlicher Konsumgüter sollten in Zukunft höher besteuert werden
Deutsche Bundesbürger mit klar zu hohem Gewicht sollen nach aktueller Auffassung des Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz mehr Geld ins deutsche Gesundheitssystem zahlen als Bürger mit einem mormalen BMI.
“Es muss die Frage erlaubt sein, ob die immensen Kosten, die zum Beispiel durch übermäßigen Esskonsum entstehen, dauerhaft aus dem solidarischen System beglichen werden können”, betonte der CDU-Politiker gegenüber der deutschen Tageszeitung “Bild”. “Bewusst ungesund lebende Menschen” müssten eine “eigene Verantwortung auch in finanzieller Hinsicht tragen”, erklärte Wanderwitz in dem aktuellen Gespräch mit dem Blatt weiter.
Unterstützt wird Wanderwitz in seiner Meinung in erster Linie durch eine aktuelle Studie der Jacobs University mit Sitz in der Stadt Bremen. Der Studie zufolge ist die Mehrheit der deutschen Bürger für deutlich höhere Beiträge bei vollkommen ungesunder Lebensweise. Die zuständige Initiatorin der aktuellen Untersuchung, Adele Diederich, betonte gegenüber der Tageszeitung “Bild” in einer Stellungnahme: “Die Mehrheit der Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen befürwortet in der Zwischenzeit höhere Zuzahlungen bei ungesunden Verhaltensweisen. Die deutschen Bundesbürger sind dabei deutlich einsichtiger und belastbarer, als die Politik im Moment noch annimmt”.
Auch der bekannte Experte für Medizinmanagement an der Universität Duisburg (Nordrhein Westfalen), Jürgen Wasem, fordert in dem deutschen Blatt eine Diskussion über die momentanen Belastungen des Gesundheitssystems in Deutschland durch übergewichtige Bürger. Wasem erklärte der Tageszeitung in einem Gespräch, man sollte wie beispielsweise bei Tabakwaren den Kauf gesundheitsschädlicher Güter klar höhere Steuern verlangen und zu bestimmten teilen ins deutsche Gesundheitssystem führen. “Das betrifft Alkohol, Schokolade oder Risikosportgeräte wie Drachenflieger”, wird der Experte weiter in dem Bericht zitiert. ----------------------------------------- zu finden hier: http://www.der-krankenkassen-vergleich.de/gesundheitsreform-2010-dicke-sollen-mehr-zahlen-712989
ähnlich auch http://wirtschaft.t-online.de/cdu-dicke-sollen-mehr-fuer-gesundheit-zahlen/id_42330224/index
Unabhängig davon, ob das nun Realität wird oder nicht: Die Propaganda läuft - so gings beim Rauchen vor 10 Jahren auch los.... -- ----"Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Menschen begreifen würden, was hier los ist." Volker Pispers---- Dieser Post wurde am 23.07.2010 um 07:26 Uhr von wolfi1983 editiert. |